Leimholz Eiche – beständig und wandelbar

Eichenholz erfreut sich seit tausenden von Jahren größter Beliebtheit. Kein Wunder, ist die Eiche in Deutschland die zweithäufigste Laubbaumgattung. Sie zählt zu den ältesten Bäumen, die auf der Erde zu finden ist. So ist es nur logisch, dass aus dem beliebten Hartholz seit jeher Möbel gebaut werden. Natürlich entwickelte sich das Mobilar im Laufe der Zeit weiter und wurde den jeweiligen Trends angepasst. So ist die Leimholz Eiche kaum mehr aus den Haushalten wegzudenken.

Leimholz Eiche – verschiedene Eigenschaften

Bei Leimholz oder auch der Leimholzplatte, handelt es sich nicht um ein einziges Brett, auch wenn wir natürlich ein komplettes Holzbrett in den Händen halten. Wenn man es sich näher ansieht, erkennt man einzelne Leisten, auch Lamellen genannt, die seitlich zusammengeleimt wurden.
Hier verläuft die Maserung der einzelnen Lamellen immer in die selbe Richtung. Dabei können die Lamellen entweder gleich breit oder von unterschiedlicher Breite sein. Bei ungleichen Maßen wird auch von fallenden Breiten gesprochen, so wie es das Holz gerade hergibt.
Dazu gibt es keilverzinkte Leimholzplatten, hier werden die Lamellen auch in der Länge gestoßen und miteinander verleimt. Durch dieses Verfahren entsteht nicht nur optisch ein anderes Bild, dadurch kann die Rohware besser genutzt werden sodass weniger Abfall entsteht.

Die Oberflächenbehandlung der Eiche Leimholzplatten

Unbehandelt sieht das Leimholz Eiche nahezu gleich aus. Sie ist meist graugelb, über hellbraun bis dunkel-gelbbraun. Allerdings sind unbehandelte Oberflächen sehr anfällig für äußere Einflüsse, wie Lebensmittel, Flüssigkeiten oder sogar Fingerabdrücke. Um dies zu vermeiden, sollte das Leimholz Eiche eingelassen werden. Hier gibt es Öle, Wachse, Lasuren oder Lacke. Je nach Weiterverwendung und Nutzung. Eine Treppenstufe sollte mit einem stoßfestem Lack eingelassen werden, wohingegen ein Esstisch geölt werden kann. Durch die jeweilige Behandlung ändert sich die Optik der Leimholzplatte. Zum natürlichen Alterungsprozess gehört allerdings, dass das Holz mit der Zeit nachdunkelt. Es kann durchaus auch passieren, dass sich das Holz bei äußeren Einflüssen, wie Kälte oder Wärme ausdehnt oder zusammenzieht. Dies passiert aber meist kaum merkbar.

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